Was für eine Überraschung – What a surprise

Als ich gestern meinen ersten Qigong-Kurs in SF besuchte, fügte sich für einen kleinen Moment alles sehr schicksalhaft ineinander. In einem ziemlich coolen Sportgeschäft namens Sports Basement hatte ich einen kostenlosen Qigongkurs ausfindig gemacht. Der Raum wurde, wie ich später herausfand, von der Firma gesponsert, weshalb keine Kosten für die Teilnehmer entstehen (der jeweilige Leiter des Kurses ist ebenfalls freiwillig am Start) – nett, oder?

Ich hatte den Kurs auf der Website einer Qigong-Meisterin entdeckt, von der auch mein Lehrer lange Zeit gelernt hatte, Dr. Chow, sprich es handelte sich hier um den gleichen Stil, der auch in meiner Ausbildung behandelt wurde. In der Kursbeschreibung war nur aufgeführt, dass der Kurs von einer Schülerin geleitet werden würde. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde, bei der ich gerade in kurzen Zügen den Zweck meiner Reise erklärt hatte, kam dann auch schon die Meisterin persönlich in den Raum spaziert. Die Aufregung war natürlich groß, denn ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, sie dort anzutreffen und die anderen Kursteilnehmer begriffen ziemlich schnell die Außerordentlichkeit dieser Situation. Ich wurde sofort sehr herzlich begrüßt und prompt zum Abendessen eingeladen. Morgen habe ich höchstpersönlich einen Termin bei ihr zwecks der Qualitätskontrolle meiner Übungen… bin ein bisschen aufgeregt und nehme dies mal als ein Zeichen dafür, dass diese Unternehmung vielleicht doch keine ganz schlechte Idee war…

 

When I attended my first Qigong-class in SF yesterday some of the many loose ends started to connect fatefully. I found a free class in a pretty cool sporting-goods retailer called Sports Basement. As I found out later the room was actually sponsored by that firm and the class instructor was doing her job as a volunteer – nice, isn’t it?

I found this class on the website of a qigong grandmaster who my teacher was learning with for some time, Dr. Chow, which means that it included the same style of qigong that I learned, as well. In the class description online it only said that it was lead by a student of hers. As soon as I finished introducing myself and my journey shortly, the master herself walked into the room. There was a lot of excitement and the other participants realized the greatness of that moment pretty quickly. I was welcomed very heartily and promptly invited for dinner. Tomorrow I have an appointment with her, she wants to check the quality of my exercises… I’m a little excited and take this as a sign that this venture might not have been such a bad idea after all…

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San Francisco


[english version below]

Nach einer mehr oder weniger unerfreulichen Einreise bin ich nun gut in San Francisco angekommen. Die selbstorganisierte Studienreise kann also losgehen. Nachdem es ein paar Probleme bei der Immigration gab aufgrund der nicht gerade perfekt durchorganisierten Natur dieses Aufenthalts, werde ich hoffentlich in den nächsten Tagen Gelegenheit haben, dies nachzuholen. Momentan habe ich den Kopf noch nicht frei, mich mit Chinesischer Medizin zu beschäftigen, da erstmal alles auf Orientierung und „Überleben“ ausgerichtet ist.

Meine erste Amtshandlung in die Richtung war jedoch ein Bummelgang im offiziellen Chinatown der Stadt, da sich mein Hostel direkt davor befand (ich habe gerade gelernt, dass es hier tatsächlich eine ganze Menge Chinatowns gibt.). Der Laden, der meine Aufmerksamkeit auf sich zog, war ein sehr schicker und professioneller Teeladen mit angeschlossener Apotheke für chinesische Kräuterrezepte. Ich wurde dann direkt zu einer Tasse Tee eingeladen und konnte die komplizierten Zubereitungsvorgänge bestaunen, die je nach Teesorte extrem variieren können. So lernte ich gleich etwas über „gong fu cha“, das Kung Fu des Tees. Denn bekannterweise beschränkt sich der Ausdruck Kung Fu ja nicht im Geringsten auf die verschiedenen Kampfkünste, sondern bedeutet ja übersetzt „beständiges Üben“ oder auch „rechte Anstrengung“ und kann sich auf jede beliebige Tätigkeit beziehen, solange sie eben mit einer gewissen Beständigkeit und einem gewissen Hintergrund betrieben wird.

Ich habe das Gefühl, dass dieses Erlebnis sehr bezeichnend für die gesamte Unternehmung sein wird, denn aus verschiedenen Gründen (vor allem finanzielle) wird ein Großteil der Erfahrungen, die ich hoffentlich machen werde, nicht im eigentlichen Sinne etwas mit meinem Fachgebiet zu tun haben. Aber das schöne am Daoismus und allem, was dazu gehört, ist ja, das jede, und zwar wirklich jede Erfahrung etwas beitragen kann zu einem besseren Verständnis. Zum Beispiel der Besuch in einem Teeladen.

 

After a some kind of unpleasant journey I arrived safely in San Francisco. The self-organized study trip is about to start. After a some kind of difficult immigration due to the vagueness of my specific goals in the states I hopefully now have the time to plan things. Right at the moment I’m not ready yet to deal with the Chinese Medicine stuff I want to do, because I’m quite focused on getting oriented and „surviving“.

My first action in this direction was a short bimble across the official Chinatown, since my hostel was located right in front of it (I only learned today that there are quite a lot of Chinatowns in this city).

The store that caught my attention was a very fancy and professional tea shop with an apothecary for chinese herbal formulas. In a matter of seconds I was invited to a cup of tea and was allowed to watch the difficult processes of preparation that vary astonishingly depending on the kind of tea. This way, on my first day in SF, I learned something about „gong fu cha“, the kung fu of tea. Because, as you probably know, the term „kung fu“ is not at all limited to the various kinds of martial arts, but actually means „consistent practice“ or „the right effort“. This can be applied to any kind of activity that is practiced with a certain effort and consistency and a certain background.

I had the feeling, that this experience will turn out to be very characteristic for this whole adventure, because for several reasons (financial, mostly) the experiences I’m hopefully gonna have will for the biggest part not have something to do with my profession. But the great and fascinating thing about Daoism is that everything that happens, absolutely everything can add something to a better understanding. For example stepping into a teashop.

Endlich mal…. – Finally…

[english version below]

…hat mich jemand gefragt, was es eigentlich mit dem Namen dieses Blogs auf sich hat. Der stammt aus einem Koan des Zen-Buddhismus:

Ein Mönch fragte Tozan: „Was ist Buddha?“

Tozan antwortete: „Drei Pfund Flachs.“

Das ergibt erstmal keinen Sinn, aber das soll es auch gar nicht, schließlich reden wir hier von einem Koan (es gibt übrigens auch eine Variante, in der die Antwort lautet: „Ein Haufen Mist.“) Hierbei handelt es sich um beispielhafte Anekdoten aus dem chinesischen Chan- bzw. japanischen Zen-Buddhismus, die sich oft zwischen Meister und Schüler abspielen und für den Laien im ersten Moment ziemlich sinnlos oder sogar paradox anmuten. Koans sind normalerweise auch mit dem rationalen Verstand nicht zu erfassen. Es geht vielmehr darum, Erkenntnis abseits der rationales Denkfähigkeit zu erlangen. Dabei wird das Koan sowohl als Hilfsmittel als auch als Maßstab für den Erkenntnisstand des Schülers genutzt.

Stellvertretend für die Schwierigkeiten, die unser Verstand hat, diese fernöstliche Denkweise zu erfassen, habe ich diesen Namen gewählt. Am faszinierendsten an der ganzen Thematik finde ich eben nach wie vor, dass es so eine geistige Arbeit ist, sich damit auseinanderzusetzen und das Ganze auch nur im Ansatz zu verstehen. Außerdem wollte ich gerne einen klassisch anmutenden Namen, aber sowas wie „Pfirsichblüten“ oder so fand ich dann etwas abgedroschen…

. . .

…somebody asked me what the name of my blog means after all. I borrowed it from a koan in Zen-Buddhism:

A monk asked Tozan: „What is Buddha?“

Tozan answered: „Three pounds of flax (german: drei Pfund Flachs).“

Doesn’t make any sense, does it. Well, it’s not supposed to – it’s a koan (by the way, there is also a version of this koan where the answer is „a heap of dung“)! A koan is some kind of anecdote from the chinese Chan- or japanese Zen-Buddhism that often takes place between master and student or novice and seem very paradox or absurd to the layperson’s ear. Usually, it’s impossible to grasp them in a rational way. I think it’s more about getting some insight beyond rational thinking. This way, the koan is used both as a method and a benchmark for the level of insight of the student.

The name represents the difficulty that we have understanding the far eastern way of thinking. For me it’s the most fascinating thing that it’s this kind of mental effort to deal with this topic and understanding it only in the very beginnings. Also I wanted a name that sounds some kind of classical, but something like „peach blossoms“ sounded a little….corny to me.

My Entrümpelung

[english version is in the works…]

Was haben nun meine Umzugsaktivitäten mit Chinesischer Medizin zu tun? Das Konzept des Abwerfens von Ballast hat die CM natürlich nicht für sich gepachtet. Jeder Mensch kennt das befreiende Gefühl nach einer ordentlichen Entrümpelung. Das liegt nicht unbedingt daran, dass wir weniger Sachen besitzen als vorher. Das gute Gefühl entsteht durch die wiederhergestellte Kontrolle, den Überblick über unseren eigenen Besitz. Wie so oft ist auch hier nicht die Quantität der Dinge, die wir besitzen, entscheidend, sondern der Umgang mit der Gesamtheit unseres Eigentums in unserer unmittelbaren Umgebung.
Durch die Möglichkeit der Nutzung unseres Wohnraums als Lagerungsort sammelt jeder von uns unweigerlich eine ganze Reihe an ungenutzten Dingen an. Manchmal fehlt die Zeit, den Nutzen einer Sache unmittelbar nach ihrem Erhalt einzuschätzen und so ihre Zukunft im Haushalt zu bestimmen, also wandert es in einer Schublade, Abstellkammer, einen Keller oder Dachboden.
Genauso geschieht es oft mit kaputten, unbrauchbaren oder gar unliebsamen Dingen. Oder auch mit Gegenständen, die wir aus purer Gewohnheit behalten. Aus den Augen, aus dem Sinn, denken wir. Ganz so einfach funktioniert es dann aber doch nicht, denn nichts, was sich in unserem Einzugsbereich befindet, können wir einfach so vergessen. Unterbewusst wissen wir, dass es da ist, nur nicht mehr genau, wo es sich befindet, in welchem Zustand es ist und wie wir damit verfahren sollen.
Kurz gesagt, ein kleiner unbewusster Teil unserer Aufmerksamkeit ist immer auf diese Dinge gerichtet, die sich in Unordnung befinden. Und das ist erschöpfend, nicht massiv, aber dennoch stetig.

Deshalb raten wir Schülern und Klienten häufig, eine „Ballast-Inventur“ zu machen, um diese Stagnationen zu beseitigen. Denn für einen Heilungsprozess jeglicher Art sind Stagnationen, egal ob innerhalb des Körpers oder in der auf uns wirkenden Umwelt, immer hinderlich. Das heißt nicht, dass man krank wird, nur weil die Wohnung unaufgeräumt ist. Es heißt aber schon, dass eine klare, geordnete, überschaubare Umgebung uns nicht so viel Energie abverlangt und damit besser mit den eigenen Reserven gehaushaltet werden kann.
Was Ballast nun tatsächlich ist, ist natürlich sehr individuell. Kaputte Geräte sind für die meisten Leute Ballast. Für den Sammler, Bastler oder Erfinder können sie zum Beispiel das Gegenteil sein, je nachdem ob sie sich tatsächlich aktiv damit beschäftigen, oder nicht. Außerdem geht es insgesamt wie gesagt nicht um die bloße Reduktion von Besitz, sondern darum, das Fließen, die Veränderlichkeit auch auf dieser Ebene zu erhalten und zu fördern.
Ein paar grundsätzliche Regeln kann man jedoch annehmen. Ballast ist demnach:

1. Alles, was ich nicht liebe UND nicht brauche.
2. Alles was ungeordnet ist.
3. Alles was nicht funktioniert.
4. Alles, was verschmutzt ist.

Wie ihr seht, sind also zum Beispiel Dinge, die ich nicht brauche, die mir aber lieb sind, kein Ballast. Für Dinge, die wir lieben, können wir mehr Aufwand erbringen, weil wir es gerne tun und wir auf irgendeiner Ebene etwas zurückbekommen. Man kann sich schon denken, dass all dies natürlich nicht nur für Gegenstände gilt. Alles, was wir nach diesen Regeln als Ballast einstufen, müsste also in Ordnung gebracht, oder eben entsorgt werden.
Hierbei gibt es dann verschiedene Herangehensweisen. Ich selbst bin ein großer Anhänger der Radikalentrümpelung: Alles an einem, maximal zwei Tagen auf den Kopf stellen, jedes Ding anschauen und am Ende alles wieder ordentlich hinräumen, aber nur mit den Dingen, die ich wirklich behalten will. Funktioniert super, das Gefühl hinterher ist toll, ist aber sehr anstrengend und man benötigt eine Menge Zeit.
Mit einer anderen Variante freunde ich mich derzeit an. An jedem Tag versuche ich ein Stück Ballast loszuwerden. Täglich eins. Das kann ein herumliegendes Stück Papier sein, aber auch ein ganzes Möbelstück, dass ehrlich gesagt nur im Weg rumsteht. Zusätzlich entsorge ich zwei Sachen, für alles, was ich an Neuem anschleppe. Wahrscheinlich eher unbewusst habe ich das bei Kleidung schon immer so gemacht. Für jedes neue T-shirt hab ich so ein bis zwei alte eigentlich nicht mehr angezogen und dann auch irgendwann entsorgt. Diese Methode eignet sich hervorragend, wenn man bis zum Hals in Kram steckt und man das Gefühl hat, den Überblick verloren zu haben. Wenn man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll. Kleine Schritte, jeden Tag eine Sache entsorgen, in Ordnung bringen, reparieren. Nach und nach lichtet sich der Dschungel. Auch gut, wenn
man keinen kompletten Tag in die Entrümpelung investieren kann, so wie ich gerade.
Übrigens schreibe ich diesen Text gerade an einem wunderschönen See. Ich liebe mein neues Netbook! Wenn ihr jetzt denkt, ich hätte an einem See nichts besseres zu tun, dann habe ich zwei Ausreden: Das Wetter ist sehr mittelprächtig und ich bin lediglich zu früh zur Arbeit dran aufgrund meiner Erfolge als Anhalterin. Danke an die beiden Autofahrer, die sogar Umwege für mich gefahren sind.

Vorbereitungen – Preparations…

[english version below]

Der Grund, aus dem ich lange nichts mehr geschrieben habe, ist nicht etwa fehlender Arbeitseinsatz, sondern eher der, dass ich mit den Vorbereitungen auf die große Reise recht gut beschäftigt bin. Vor allem mit Geld verdienen. Aber auch mit einer sehr schönen, wichtigen und befreienden Sache: dem Abwerfen von Ballast im großen Stil. Ich verkaufe Klamotten im Second-Hand-Laden. Wie viel Kleidung nimmt man mit auf eine 6-monatige Reise? Sachen für eine Woche, vielleicht zwei. Mehr passt sowieso nicht in den Rucksack. Alles, was mir darüber hinaus nicht besonders lieb und teuer ist, fliegt raus. Ich mache mein Eigentum so flüssig wie möglich. Alle DVDs außer den überragend tollen (so wie Doctor Who zum Beispiel) werden verkauft. Selbst ein paar Bücher werden wohl dran glauben müssen. Nicht nur verreisen werde ich mit leichtem Gepäck, sondern auch das, was hier für ein halbes Jahr irgendwo überwintern muss, sollte nicht die Lagerungskapazitäten meiner Lieben sprengen. Also mache ich eine radikale Inventur. Alles in kleinen Schritten, versteht sich. Morgen schreibe ich, warum das etwas mit Daoismus und Chinesischer Medizin zu tun hat.

The reason why you haven’t heard from me in a while is certainly not a lack of enthusiasm, but rather the fact that I’m quite busy with the preparations for the big journey. Especially with earning some money. But also with a very great, important and liberating thing: getting rid of clutter on a grand scale. I sell my clothes in a second hand shop. How many clothes do you take on a 6-month-journey? Enough for one week, maybe two. More clothes would not make any sense and wouldn’t fit into the backpack either. Everything that I’m not taking and is not very dear to me is going away. I really have to make things fluid (I have no idea if this expression exists in english, but in german it’s an interesting way of saying „to turn things into money“). All the DVDs except for the really outstanding ones (like Doctor Who, for example) are being sold as well. Even a few books might have to go. Not only do I want to travel light, but also the stuff that has to winter here shouldn’t exhaust the capacities of my loved ones (I really don’t have that much stuff, I just like getting rid of things).
Tomorrow I’m gonna explain why this has something to do with Daoism and Chinese Medicine.

Hirtentäscheltinktur – Shepherd’s purse tincture

[english version below]

Inspiriert von der Kräuterwanderung am Wochenende, habe ich mich dann auch mal wieder selbstständig mit unseren heimischen Kräutern beschäftigt und eine Hirtentäscheltinktur angesetzt. Hirtentäschel fällt aus Sicht der Chinesischen Medizin in die Kategorie Xue bewegende und blutstoppende Kräuter. Für unsere Tinktur ist vor allem diese blutstillende Wirkung bekannt, weshalb sie auch eigentlich in jede Hausapotheke gehört.
Hirtentäschel kann auch als Tee bei innerlichen Blutungen angewendet werden, sowie bei Blut im Stuhl, im Urin oder auch im Auswurf. Die aber wohl nützlichste Anwendungsweise ist es, frisch zerkauten Hirtentäschel auf eine blutende Wunde (z.B. leichte Schnittwunde) zu legen, um dieser Einhalt zu gebieten.Dies sollte selbstredend niemanden davon abhalten, einen Krankenwagen für schwere Blutungen zu rufen.

Source: Culpepper's Complete Herbal

Hat man keinen frischen Hirtentäschel zur Hand, oder lässt die Jahreszeit seine Ernte nicht zu, so macht die Herstellung einer Tinktur allein schon aus Halbarkeitsgründen Sinn. Außerdem kommt hier durch den Alkohol eine gewisse desinfizierende Wirkung hinzu.
Für meine Tinktur habe ich außerdem auch noch Beifuß und Schafgarbe verwendet. Beide bewegen das Xue und kontrollieren Blutungen, wobei der Beifuß noch eine gewisse schmerzlindernde Wirkung hat, welche uns ja bei der Behandlung von blutenden Wunden ebenfalls zugute kommt. Beifuß ist sowieso ein ganz tolles Kraut und wächst bei uns an jeder Ecke. Dazu später mehr.
Eine Tinktur herzustellen ist denkbar einfach. Man benötigt:

– ein Gefäß zum Ansetzen der Tinktur
– frische Kräuter, die etwa die Hälfte bis zwei Drittel dieses Gefäßes füllen
– alkoholische Flüssigkeit, 30-40%ig, am besten Wodka
– eine dunkle Flasche oder ein dunkles Glas zum aufbewahren der Tinktur

Mugwort, yarrow, vodka and shepherd's purse

Man zerschneidet nun die frisch gesammelten Kräuter und füllt sie in dem gewünschten Verhältnis in das Gefäß. Je nach Bedarf und Kenntnis können Einzelkräuter oder ganze Formeln verwendet werden. Eine Konbination von Kräutern kann manchmal sicherer sein als ein Einzelkraut! Dies übergießt man dann mit dem Wodka. Die Kräuter absorbieren einen Teil der Flüssigkeit, man muss also evtl. mit der Zeit etwas nachgießen. Das Ganze wird nun für 14 Tage an einem warmen Ort gelagert, wobei es täglich ein wenig geschüttelt werden sollte, da sich sonst eine isolierende Ummantelung um die Kräuter bildet. Nach zwei Wochen ist die Tinktur fertig und kann durch ein Baumwolltuch o.ä. abgeseiht
werden. Am besten man füllt sie nun in ein dunkles Gefäß und lagert sie an einem relativ lichtgeschützten Ort. Auf diese Art und Weise ist eine Tinktur mehrere Jahre lang haltbar.
Bei dem nächsten Küchenunfall dann einfach ein bisschen Hirtentäscheltinktur drauf, Zähne zusammenbeißen und die Blutung sollte dann ziemlich schnell stoppen. Bedenke, dass dies nur geeignet ist für relativ milde Schnitte und Wunden.

Inspired by the herbwalk at the weekend, I have been dealing with local herbs on my own and prepared a shepherd’s purse tincture. shepherd’s purse from the Chinese Medicine point of view moves the xue and stops bleeding. For our tincture this blood stopping effect is commonly known and therefore it belongs into every home medicine chest.
As a tea or decoction it is also applied for internal bleedings, as well as in blood in the urine, stools or sputum. The probably most handy application is putting the freshly chewed herb onto a bleeding wound (like a small cut, for example), to stop the bleeding immediately. This should of course not keep you from calling an ambulance for heavy bleeding.
If there’s no fresh shepherd’s purse around or the season doesn’t allow the harvest of it, the preparation of a tincture really makes sense for the reason of storage life. Especially if you want to use is for cuts and the like, the disinfectant effect of the alcohol is also beneficial.
For my tincture I also used mugwort and yarrow. Both move the xue and control bleedings mugwort also has some kind of a pain relieving effect. Mugwort is a really great herb and literally grows on every corner. But more about that later.
Making a tincture is really easy. You need:

– a container for preparing the tincture
– fresh herbs that fill up half to two thirds of the container
– alcoholic liquid, 30-40% alcohol, vodka is fine
– a dark bottle or glas for storage

You cut the freshly collected herbs and put them in the container in the desired proportions. Depending on your intentions and level of herb-knowledge you can use single herbs or whole formulas. Using a combination of herbs is sometimes safer than using a single one! Now you pour the vodka over the herbs and close the container. Keep in mind that the herbs will absorb some of the fluid, so you might have to add more later. Now you should store this in a warm place for 14 days and remember to give it a shake every now and then, to keep the herbs from building up a coating around them. After two weeks the tincture is ready to be filtered through a cloth and filled into the bottle or glas you want to keep it in. If you store it in a relatively dark place it will be preserved for a couple of years.
So for the next kitchen accident put some shepherd’s purse on it, grit your teeth and the bleeding should stop pretty quickly. Remember that this is meant for relatively mild cuts and wounds.

Kräuterwanderung – Herbwalk

[english version below]

Herbwalk in the beautiful meadows of my home.

Durch meine Teilnahme an einem einjährigen Kurs zum Thema regionale Heilkräuter aus der Sicht der Chinesischen Medizin hatte ich gestern die große Freude an einer geführten Kräuterwanderung teilnehmen zu können. In der letzten Zeit hat sich bei mir ein deutliches Interesse herauskristallisiert, nicht nur für die professionelle medizinische Anwendung von Nahrungsmitteln und Heilkräutern, sondern vor allem auch für deren Nutzen im Alltag, d.h. bezüglich Hausapotheke, der therapeutischen Wirkung verschiedener Nahrungsmittel und Erste Hilfe oder Notfallmethoden. Somit hat dann auch zum Beispiel dieses Buch auf dem Rothenburg Kongress sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ohne lange zu fackeln den Weg in meinen Bücherschrank gefunden. Es geht im Grunde um die einfache und sichere Verwendung klassischer chinesischer Kräuter aber auch in jedem Haushalt zu findender Lebensmittel für den Hausgebrauch bei den unterschiedlichsten Beschwerden. Ich finde, das ist erstens exzellent zum studieren der Kräuter geeignet, da die angegebenen Dosen und Kombinationen bei halbwegs korrekter Musteridentifikation relativ ungefährlich sein dürften (trotzdem wahrscheinlich nicht zu unterschätzen!) und gehört zweitens zu der Art von Wissen, die auf keinen Fall verloren gehen darf. Über meine Erfahrungen damit werde ich sicherlich berichten. Wer Buchtips oder anderweitige Hinweise in der Richtung für mich hat, immer nur her damit.

Bei unserer Wanderung in meiner schönen Heimat war ich als Kräuterneuling auf jeden Fall sehr überrascht, welche unheimliche Vielfalt an nützlichen Kräutern so auf dem gemeinen Weg- und Wiesenrand wächst. Ich kann es kaum erwarten, mich immer weiter in dieses Thema zu stürzen und dieses Potenzial irgendwann kreativ für mich nutzen zu können. Besonders angesichts unserer heutigen pharmakologischen Situation ist es für mich, auch wenn das etwas übertrieben klingen mag, eine Sache des Überlebens, mich mit diesen Dingen zu beschäftigen, gewährt es doch eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber möglicherweise voreiliger und evtl. unangemesser Medikation seitens der Schulmedizin (im wohl betonten Gegensatz zur rechtzeitigen und angemessenen Medikation, die ich hier keinesfalls verteufeln möchte).

In the course of my participation in a herb class focused on regional european herbs from the viewpoint of chinese medicine, it was my greatest pleasure to take part in a guided herb walk yesterday. During the last couple of month my interest not only in the professional medical application of herbs has increased, but also and especially their possibilities of usage in daily life, as in simple home remedies for all kinds of ailments, the therapeutical effect of foods, or first aid or emergency methods.

That’s why this book immediately caught my attention at the Rothenburg and soon found its way onto my bookshelf at home. Basically it is about the safe and simple application of classical chinese herbs and even foods you find in every household using very simple combinations. I think this is excellent for studying herbs since the combination and dosages should be, a reasonably correct pattern discrimination provided, not that dangerous or even toxic (although I also think you should never underestimate a herb that you don’t know). Secondly in my opinion this belongs to the kind of knowledge that has to be preserved and developed. I will propably keep you informend about my experiments with these recipes. If you have any book recommendations or other advice regarding this matter, please share!

During our herbwalk in my beautiful home I as a herb-newbie was kind of surprised what enourmous variety of useful stuff is growing right at the most common waysides and meadows. I really can’t wait to dig into this topic and someday to be able to use this potential in a creative way. Especially facing our pharmacological situation today for me, although this might sound exaggarated, learning these things is a matter of survival. What you get is some kind of independence of possibly overhasty and inappropriate western medication (as opposed to well-timed and appropriate western medication of course that I really don’t want to demonize).

Die Thammavong Schule

Grundsätzlich möchte ich meinen Blog ja frei von Werbung halten, aber gute Orte möchte ich euch ja schon empfehlen. Deswegen möchte ich an dieser Stelle mal anmerken, dass die Website der Thammavong Schule für Klassische Chinesische Medizin, Kung Fu und Qigong nun in völlig überarbeiteter Form der Öffentlichkeit zugänglich ist. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr Lust habt.

 

As a rule I would like to keep my blog free of advertisement. Still I want to recommend good places to you. That’s why I want to use this opportunity to introduce to you the very new and in style website of the Thammavong School for Classical Chinese Medicine, Kung Fu and Qigong. Check it out if you are interested. Unfortunately, the website is currently only available in German. There are a lot of pictures, though…:-)

English Flapjacks

Nach den ganzen Artikeln über Rothenburg hier nun mal das versprochene Flapjack-Rezept. Aufgrund meiner zuvor schon erwähnten Ernährungsumstellung habe ich ja wie gesagt verschiedene Süßigkeiten-Rezepte ausprobiert, um trotz des Verzichts auf Raffinadezucker etwas Süßes essen zu können. Hier findet ihr die Texte über die verschiedenen Alternativen zum normalen Zucker.
Flapjacks sind eine tolle Idee. Sie schädigen die Erde nicht, weil man sie mit Sirup und braunem Zucker backen kann und man kein Weizenmehl benötigt, welches in seinem heutigen überzüchteten Zustand von unserer Verdauung nur schwer zu verarbeiten ist. Dazu aber später eventuell mehr.
Ich habe dieses Rezept hier verwendet, es gibt aber viele verschiedene und ich bin sicher, dass die alle irgendwie funktionieren (Quelle: http://www.chefkoch.de):

– 225 g Haferflocken

– 85 g brauner Zucker

– 150 g Butter

– 20 g Zuckerrübensirup

Dann einfach die Haferflocken mit dem Zucker mischen. Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und den Sirup dazugeben. Dies dann über die Haferflocken gießen, alles gut durchrühren und in einer Backform, am besten mit Backpapier gut andrücken. In den Ofen damit und backen, bis die Butter schön geschmolzen ist und das alles goldbraun aussieht. In noch warmem Zustand in Stücke schneiden und abkühlen lassen.

Man kann alles an Nüssen, Trockenfrüchte, Samen etc. hinzufügen, was einem so einfällt. Mir selbst schmecken sie am besten pur oder mit ein paar Sesamsamen hineingemischt.
Achtet darauf, beim Sirup wirklich echten Zuckerrübensirup zu verwenden und keinen Invertzuckersirup, denn bei dem handelt es sich nur um wieder zurückkaramellisierten Raffinadezucker (steht auf der Verpackung drauf). Und was den Zucker angeht, versucht, den klebrigsten Vollrohrzucker zu nehmen, den ihr finden könnt (keinen Rohrohrzucker!). Im Reformhaus oder Bioladen gibt es verschiedene Varianten, den superklebrigen Melassezucker
gibt es bei uns in Deutschland nicht, zumindest nicht, dass ich wüsste.
Diese Haferkekse sind ein super Snack-Rezept und eignen sich perfekt für zwischendurch. Wir empfehlen sie oft Klienten, die nach einer verträglichen Zwischenmahlzeit für die Arbeit suchen.
Sie sind auch meiner Meinung nach kein Pseudo-Süßigkeiten-Ersatz sondern schmecken wirklich sehr lecker und solange ich immer ein paar davon vorrätig habe, hält sich der Heißhunger auf Ultrasüßes echt in Grenzen.
Ich selbst hatte immer ein bisschen Angst vor dem Backen aufgrund früherer Misserfolge, aber das hier ist wirklich kinderleicht und schnell gemacht, so dass ich mich mittlerweile sogar wieder an Kekse herangetraut habe…
Lasst es euch schmecken!

English flapjacks

After all these articles about Rothenburg now the promised flapjack-recipe (not pancakes!!). Because of my change in diet I mentioned before I experimented with some sweet recipes, to be able to eat something sweet even if avoiding white refined sugar. These are the articles about the different kinds of sugar and the alternatives.

English flapjacks are a great idea. They don’t harm the earth because you can bake them with syrup and dark brown soft sugar and you don’t need any wheat flour, which is hard to digest because it changed so much in its molecular structure over the centuries due to overbreeding. But we’ll talk about that later.
I used this recipe, but there are many more and I’m sure they all work somehow (source: http://www.chefkoch.de):

– 225 g oatmeal
– 85 g dark brown soft sugar
– 150 g butter
– 20 g sugar beet molasses

Now just mix the oatmeal and the sugar. Melt the butter in a pot and add the molasses. Pour it over the oatmeal and mix well. Now just press into a baking pan, it works best using baking parchment, and bake until all the butter is molten and everything has a nice goldbrown colour. Remove from the oven, let it cool a little and cut to pieces while still warm.

You can add anything you can think of that is somehow nut-like, seed-like or dried fruits. Pure is how I like them best, or with some added sesame seeds.
Be careful to use real syrup or even molasses, no inverted sugar! And try to use the real dark brown soft sugar because it is the least refined kind. I have to explain all this, because in Germany you don’t have this kind of sugar in a normal grocery store. I think in the states or on England you can find it more easily and its usage is more common.
These oatmeal snacks are an excellent recipe for the small meals during the day and we often recommend them to clients who are looking for a snack for the breaks at work that is mild and easy to digest. Also, in my opinion they are not like a pseudo-sweet-substitute, but they are really tasty and as long as I have some of them in the house I can keep the exaggerated hunger for sweet stuff at bay.
I have always been a little afraid of baking because of some former discouraging experiences, but this is really easy and quickly made and after a while even I was confident enough to try some real cookies…
Enjoy your flapjacks!

Rothenburg #3 – Jeffrey Yuen

Der Referent, der mich auf dem TCM Kongress in Rothenburg wohl am meisten beeindruckt hat, war Dr. Jeffrey Yuen. Sowohl seine fachliche Herangehensweise, als auch seine Art, vorzutragen, hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte sogar die Gelegenheit, mich kurz mit ihm zu unterhalten und mir eine Akupunkteurin in San José, Kalifornien empfehlen zu lassen, die ich im Zuge meiner Reise in die USA sicherich kontaktieren werde.

The lecturer that probably impressed me the most at the Rothenburg Congress was Dr. Jeffrey Yuen. I enjoyed both his professional way of thinking and the way he held his speech. I even had the chance to talk to him briefly and he recommended a practitioner in San José that I will definitely check out in regard of my trip to the US.

Dr. Jeffrey Yuen, source: http://www.daoisttraditions.com

Zuerst hörte ich einen kurzen Vortrag von Dr. Yuen auf dem Plenum am Samstag vormittag zum Thema „Vergessene Traditionen und Modalitäten in der Chinesischen Medizin“. Er sprach sehr eindrucksvoll über die verschiedenen Arten der TCM-Lehre, nämlich erstens dem Lernen in einem akademischen Umfeld, was ja in Europa vorwiegend so gestaltet ist, zweitens dem Lernen in einem privateren Umfeld mit einem tatsächlichen Mentor-Schüler Verhältnis und drittens der geheimen Weitergabe des Wissens mit einem Meister-Schüler-Verhältnis, bei dem der Schüler tatsächlich Einblick hat in die Lebensweise des Meisters und evtl. sogar mit ihm zusammen lebt. Ich hatte bzw. habe ja das Glück, meine Ausbildung wie in der zweiten Variante genannt zu genießen und war sehr glücklich über die Aussage Dr. Yuens, dass es ein großes Missverständnis sei, die TCM als ein einheitliches Konzept zu betrachten. Er betonte die vielen individuellen Arten des Verständnisses und der Anwendung der CM und die Wichtigkeit der beständigen Horizonterweiterung durch die Beschäftigung mit anderen Herangehensweisen.

I first heard a short speech by Dr. Yuen at the plenary on Saturday morning. He was talking about „Forgotten Traditions and Modalities in Chinese Medicine“ and presented the different ways of studying the science that is Chinese Medicine. First, there is of course the academic environment, which represents the common way to study in Western Europe. Then there is the personal relationship between one or a couple of students and a teacher in form of a mentorship. And then there is of course the secret way of passing on knowledge from a master to a student, where the student (traditionally) lives together with the master and mirrors certain aspects of his lifestyle.
Since I was lucky enough to complete my education in the second way, I was very happy that he said that the thought of a standardized Chinese Medicine is a big misunderstanding, that it could never be standardized for there are too many individual ways of understanding and also practicing Chinese Medicine. He recommended everyone to look beyond these standardized ways of studying to grasp the immense volume and intensity that Chinese Medicine can have
(this also really backed me up in my plans to travel the US and visit other schools and practitioners just to get a broader view).

Sein eigentlicher Vortrag war dann zum Thema Depressionen, einem der Hauptthemen des Kongresses und hat mich auch nochmal zur Beschäftigung mit dem Thema angeregt. Interessant fand ich die Erklärung über die Schriftzeichen: Das Schriftzeichen für „Emotion“ setzt sich zusammen aus den Zeichen für „Herz“ und „zu reinigen“. Eine Depression ist demnach die Krankheit der Person, die nicht in der Lage ist, ihr Herz durch die Emotionen zu reinigen.

Emotion, Source: http://www.chinalink.de

His actual lecture on Saturday afternoon was about depression from the viewpoint of Chinese Medicine and was also very inspiring. He explained the Chinese character for „emotion“ that interestingly consists of the character „heart“ and „to cleanse“ or „to purify“. Emotional activity is the process of cleansing the heart through that emotion. A depression is therefore the disease of a person that is not able to cleanse the heart through the emotions, they „get stuck“ and cannot transform properly.

Auf dieser Grundlage handelte der Vortrag dann von der Diagnose der unterschiedlichen Arten der Depression und ihrer Behandlung auf verschiedenen Ebenen. Erwähnenswert vielleicht der Aspekt der Erde-(Milz)-Tonisierung, die immer angebracht zu sein scheint, da sämtliche emotionale Aktivität ja auf eine Art ein Transformationsprozess ist und damit zum Teil von Erde kontrolliert wird. Noch viele weitere Inhalte seines Vortrages fand ich sehr faszinierend, sprengen aber absolut den Rahmen dieses Blogs.

He also discussed diagnosis of the different kinds of emotions, different stages and different levels and introduced the correct treatment modalities for certain cases. His approaches to emotional problems were very interesting and his explanations very imaginative, but this absolutely is too much to write about for this humble blog. One mentionable aspect maybe was the fact that you almost always have to support the earth-(spleen)-transformation when treating depression, since emotional activity is nothing more the transformation of input on another level than digestion.

Jeffrey Yuen ist auf jeden Fall jemand, dem ich gerne noch einmal wieder begegnen möchte. Vielleicht nächstes Jahr in Rotheburg. Das soll nun auch erstmal genug gewesen sein zum Thema TCM-Kongress.

I really hope that I will have the chance to hear another lecture of him, maybe next year in Rothenburg. But this article is supposed to be the last one about the congress.

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